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belieben zu

Gefundene Synonyme für »belieben zu«.

auf den Gedanken verfallen (zu) · auf die Idee kommen (zu) · (jemandem) einfallen Anmerkung
Bsp.: "Johannes errötete ganz plötzlich, denn es fiel ihm ein, daß ja er die Sonate mit ihr spielen könnte." (Anton Wildgans: Frühlingssonate - Beethoven, op. 24)
· (sich) einfallen lassen Anmerkung
Bsp.: Lass dir ja nicht einfallen, vor 8 hier aufzukreuzen!
· in den Sinn kommen · (jemandem) kommt der Gedanke · (es sich) nicht verkneifen können (zu) · nichts Besseres zu tun haben als · (sich) (etwas) überlegen Anmerkung
Bsp.: Ich hab mir so überlegt: Wir könnten mal wieder ne Party machen, wie in den alten Zeiten.
· (auf einmal) ankommen mit Anmerkung
Bsp.: Er wollte nie verreisen, und jetzt auf einmal kommt er damit an, er will nach Indien.
(ugs.) · auf die glorreiche Idee kommen (zu) (ugs., ironisch) · (sich etwas) denken (bei) Anmerkung
Bsp.: Was habt ihr euch nur dabei gedacht, diese Fotos auch noch ins Netz zu stellen? | Ich hab mir nichts Böses dabei gedacht, als ich das Kabel durchgeschnitten habe.
(ugs.) · (plötzlich) die Idee haben (...) (ugs.) · (den) Einfall haben (...) (ugs.) · es für eine gute Idee halten (zu / dass) (ugs., ironisch) · kommen (auf) Anmerkung
Bsp.: Wie bist du denn *darauf* gekommen? | Wie kommst du darauf? | Wie bist du nur auf diese Schnapsidee gekommen? | Plötzlich fiel mir ein, dass Peter mal ein paar Jahre freiberuflich als Fotograf gearbeitet hatte, so bin ich auf ihn gekommen.
(ugs.) · (einen) Rappel kriegen (und...) Anmerkung
Bsp.: Alle paar Monate kriegt der Nachbar über mir einen Rappel und stellt in seiner Bude die Möbel um.
(ugs.) · um die Ecke kommen mit Anmerkung
Bsp.: Eines Tages kam der Chef damit um die Ecke, er wollte im nächsten Frühjahr eine zweite Filiale eröffnen, ob ich mich nicht darum kümmern wollte.
(ugs., fig.) · (jemanden) anwandeln (geh.) · (jemanden) anwehen Anmerkung
Bsp.: "Schon wehte ihn der Gedanke an, die Unternehmung ganz und gar fahren zu lassen..." - Allessandro Manzoni: Die Verlobten
(geh.) · (jemandem) belieben zu (es) Anmerkung
Bsp.: Drei Wochen nach dem Sturz beliebte es ihm, wieder einen Ausritt aufs Land zu wagen.
(geh.) · (sich) bemüßigt fühlen (zu) Anmerkung
Bsp.: André fühlte sich bemüßigt, in einem Moment abebbenden Partylärms seinen Freunden quer durch den Saal zuzurufen: 'Habt ihr diesen Mafioso mit der Sonnenbrille mitgebracht?' Dieser 'Mafioso' war der Sohn des Gastgebers, des größten Bauunternehmers der Region.
(geh., ironisierend) · (jemanden) überkommen (es) Anmerkung
Bsp.: A. Hopkins im Kino. Bei einer Gruselszene überkommt es ihn und er raunt dem Vordermann ins Ohr: 'Keine Angst, Ihnen kann er nichts tun!' Der, umgedreht, sieht hinter sich Hannibal Lecter und rennt schreiend aus dem Saal. (nach hopkinsville.de)
(geh.) · verfallen auf Anmerkung
Bsp.: Karl May "war (...) bekanntgeworden (...). Neidische Kollegen (...) verfielen darauf, mit 'Enthüllungen' zu arbeiten, mit Veröffentlichung seiner 'Vorstrafen' ..." - Die Zeit Nr. 37, 11.09.1959
(geh.)

(sich) bereitfinden · die Freundlichkeit besitzen (und / zu) · (sich) erbarmen (und / zu) Anmerkung
auch ironisch: Kann sich nicht mal jemand erbarmen und den Müll mit runternehmen?
· geruhen Anmerkung
Bsp.: Wann werden der Herr geruhen, das Frühstück einzunehmen?
(veraltet) · (die) Güte haben (und / zu) · (sich) herablassen · (sich) herbeilassen · so freundlich sein (zu) Anmerkung
Bsp.: Das Unternehmen war so freundlich, uns Einblick in sein Archiv zu gewähren.
· so freundlich sein (und / zu) · so gnädig sein (zu) · so lieb sein (und) Anmerkung
Bsp.: Sind Sie so lieb und schließen die Vorhänge, bevor Sie sich zur Ruhe begeben!
· belieben zu Anmerkung
bei der vormaligen Anrede einer hochgestellten Person rein floskelhaft als sprachlicher Kratzfuß: Majestät belieben zu scherzen! (Heute wäre das: Sie wollen mich wohl auf den Arm nehmen!)
(geh., veraltet) · (sich) bemüßigt fühlen (geh.) · (sich) bemüßigt sehen (geh.)

 

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