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Willkommen in unserem Weblog mit Beiträgen rund um den Themenkreis deutsche Sprache.

zuordenbar und zurechenbar

Ihre Frage:
Ihren Beitrag zu unbelassen habe ich mit Vergnügen gelesen, die Antwort der Dudenredaktion beruhigt nur halb. Wenn die Verwechslung und Vermischung von Begriffen allein aufgrund statistischer Häufigkeit zu einem neuen Dudeneintrag führen kann, wurde die Dudenredaktion wahrscheinlich inzwischen durch einen Algorithmus ersetzt.

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Julian von Heyl in Leserfragen am 24.10.18 | Kommentare (0)

daniederliegen versus darniederliegen

Wenn uns eine Krankheit ans Bett fesselt, liegen wir dann danieder oder darnieder? Tatsächlich gibt es beim Präfix »da[r]…« eine gewisse Flexibilität, die sich aus seiner Herkunft erklären lässt. Es geht zum einen auf das mittel-/althochdeutsche dā(r) zurück, das die Frage nach dem Wo beantwortet, und zum anderen auf mhd. dar, ahd. dara, das als Ortsadverb die Frage »Wohin?« beantwortet.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 25.09.18 | Kommentare (0)

Die Twitterer retweeteten den Tweet

In Teil 2 unserer Social-Media-Grammatik geht es um Twitter. Eine Besonderheit ist hier, dass die assoziierten Begriffe nicht reine Ableitungen des Namens der Plattform sind, sondern sich metaphorisch aus der Vogelwelt bedienen.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 01.09.18 | Kommentare (0)

Die Facebookerin hat gefacebookt

In einer neuen Blogreihe beschäftigen wir uns mit Social-Media-Grammatik und analysieren die zahlreichen Wortableitungen, die sich im Deutschen aus den Eigennamen bekannter sozialer Plattformen ergeben. Beginnen möchten wir mit Facebook.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 28.08.18 | Kommentare (0)

Strafanzeige stellen oder erstatten?

Ihre Frage:
In der Presse und in den sozialen Medien heißt es immer öfter »stellte Strafanzeige« – eine Formulierung, bei der sich mir die Zehennägel aufstellen. Zu Recht? Ich ging bislang davon aus,

  • eine (Straf-)Anzeige werde erstattet;
  • ein Strafantrag werde gestellt.

Liege ich damit falsch?

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Julian von Heyl in Leserfragen am 21.08.18 | Kommentare (0)

Plural-s bei Abkürzungen: MVZ oder MVZs?

Ihre Frage:
Bei der Korrektur eines Artikels für eine Fachzeitschrift habe ich mich über die Pluralform der Abkürzung des Worts MVZ (Medizinische Versorgungszentren) in Form von MVZs mokiert. Im Plural heißt es eigentlich Zentren. Der Logik nach müsste man MVZen schreiben. Laut Rechtschreibregeln ist das falsch.

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Julian von Heyl in Leserfragen am 19.08.18 | Kommentare (0)

Es bleibt euch unbelassen, die unbelassene Natur zu lieben

Es gibt Wörter, über die liest man so hinweg, bis man dann doch einmal stutzt und sich fragt: Gibt es das Wort überhaupt? So ging es uns neulich auch mit »unbelassen«, einem Wort, das man immer mal wieder liest, nach dem man aber im Duden vergeblich sucht. Unsere Überschrift spiegelt exemplarisch zwei gängige Verwendungsweisen dieses Wortes wider.

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Julian von Heyl in Nachgefragt am 09.08.18 | Kommentare (0)

Hitzefrei oder hitzefrei? Groß oder klein?

Übergroße Hitze begünstigt nicht gerade das konzentrierte Arbeiten, weshalb ab einer bestimmten Temperatur an Schulen Hitzefrei verkündet wird. Die gewonnene Zeit kann dann genutzt werden, um darüber nachzudenken, wie man dieses schöne Wort eigentlich schreibt: groß oder klein?

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 07.08.18 | Kommentare (0)

Ersteres … Zweiteres und Dritteres?

Die Substantivierungen Ersteres und Letzteres werden üblicherweise als Hilfskonstruktionen genutzt, um deutlich zu machen, in welcher Reihenfolge man etwas bereits Erwähntes wieder aufgreift: Ich mag Eis und Kuchen. Ersteres esse ich lieber im Sommer, Letzterer schmeckt mir besser im Winter. Doch kann man analog auch Zweiteres, Dritteres oder Vierteres verwenden?

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 05.06.18 | Kommentare (4)

Duden – Richtig gendern

duden_gendern.jpgWohl kaum eine Neuveröffentlichung aus dem Dudenverlag hat derart heftige Reaktionen hervorgerufen wie der Duden-Ratgeber »Richtig gendern« von Gabriele Diewald und Anja Steinhauer. Das ist bedauerlich, denn wer sich etwas intensiver mit dem Werk befasst, wird schnell feststellen, dass der Ratgeber einen gleichermaßen pragmatischen und fundierten Zugang zum »Gendern« in dem Sinne bietet, wie die Autorinnen es verstehen: »Sprache geschlechtergerecht gestalten.«

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Julian von Heyl in Rezensionen am 11.02.18 | Kommentare (6)