Weblog > Nachgefragt

Nachgefragt

Auch die Fachliteratur hilft nicht mehr weiter? Wir haben nachgefragt und kompetente Antwort erhalten: Die Dudenredaktion klärt für uns grammatische und orthografische Zweifelsfälle der deutschen Sprache. Unser Tipp: Schnelle Telefonauskunft erhalten Sie bei der Duden-Sprachberatung.

Es bleibt euch unbelassen, die unbelassene Natur zu lieben

Es gibt Wörter, über die liest man so hinweg, bis man dann doch einmal stutzt und sich fragt: Gibt es das Wort überhaupt? So ging es uns neulich auch mit »unbelassen«, einem Wort, das man immer mal wieder liest, nach dem man aber im Duden vergeblich sucht. Unsere Überschrift spiegelt exemplarisch zwei gängige Verwendungsweisen dieses Wortes wider.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 09.08.18

Extraversion versus Extroversion

Nach C. G. Jung bezeichnet man in der Psychologie mit Introversion eine nach innen gewandte, zurückhaltende Grundhaltung. Das Gegenteil, die Konzentration auf die Außenwelt, nennt man Extraversion. Oder doch »Extroversion«?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 23.09.15

Setzen, Sechs!

Zahlwörter schreibt man in der Regel klein. Hingegen werden Zahlwörter großgeschrieben, wenn sie substantiviert für etwas anderes stehen: Die Sechs kann ebenso die Straßenbahnlinie 6 wie die Note 6 bezeichnen. Zu hierzu auftretenden Zweifelsfällen fragten wir beim Duden nach.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 16.09.15

Wen, glaubst du, habe ich getroffen?

Einschübe trennt man vom restlichen Satz ab – durch Klammern, Gedankenstriche oder zwei Kommata. Doch nicht immer ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob es sich überhaupt um einen Einschub handelt. Um einen solchen Fall geht es diesmal in »Nachgefragt«.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 08.09.15

bitte schön versus bitteschön

Die feste Wendung »bitte schön« ist in verschiedenen Bedeutungsabstufungen sehr verbreitet, wird aber nach Duden ebenso wie »danke schön« stets getrennt geschrieben. Wir wollten von Dr. Werner Scholze-Stubenrecht erfahren, warum das so ist.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 24.03.15

in Richtung dunkler Wald

Folgt auf ein Substantiv ein direkt darauf bezogener Ausdruck, so nennt man diesen eine Apposition. Dass der grammatisch richtige Umgang mit solchen Appositionen mitunter gar nicht so einfach ist, zeigt unsere neueste »Nachgefragt«-Knobelei eindrücklich.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 29.05.14

anturnen und abtörnen

Der Begriff »antörnen« kann auf erotische Reize oder berauschende Mittel bezogen werden, wird aber gerne auch für alles Mögliche verwendet, was einen in Hochstimmung versetzt oder Objekt der Begierde ist: »Das neue Smartphone törnt mich ganz schön an!« Ähnlich sieht es mit dem Gegenteil »abtörnen« aus, das auch häufig als Partizip »abgetörnt« Verwendung findet.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 05.12.13

irrewerden vs. irre werden

Die Änderungen der Rechtschreibreform brachten neben den vieldiskutierten Getrenntschreibungen auch einige nunmehr zusammenzuschreibende Verbverbindungen, so auch »irrewerden«. Über die Abgrenzung zwischen übertragener und konkreter Bedeutung scheinen sich die Wörterbücher allerdings nicht so ganz einig zu sein.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 27.11.13

Jahrhunderte alt oder jahrhundertealt?

Ist etwas Jahrhunderte alt oder jahrhundertealt? Hier ist die Zusammenschreibung üblich, wenn keine nähere Bestimmung vorhanden ist. Aber muss man in solchen Fällen zusammen- und kleinschreiben, oder sind beide Möglichkeiten richtig?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 23.10.13

blondfärben und blondgefärbt

Viele getrennt geschriebene Verbverbindungen können im Partizip II zusammengeschrieben werden, wenn dieses als Adjektiv verwendet wird: das selbst gebackene / selbstgebackene Brot; aber nur: Ich habe das Brot selbst gebacken. Anders sieht es aus, wenn die Verbverbindung bereits im Infinitiv wahlweise zusammengeschrieben werden kann. Im Falle von »Sie hat ihr Haar blond gefärbt / blondgefärbt« richtet sich die Schreibweise danach, ob man »blond färben« oder »blondfärben« zugrunde legt.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 09.09.13

nichtsdestoweniger, nichtsdestotrotz

Während die Adverbien »nichtsdestoweniger« und »nichtsdestominder« als standardsprachlich gelten, wird »nichtsdestotrotz« auch heute noch als umgangssprachliche Mischbildung aus »nichtsdestoweniger« und »trotzdem« angesehen. Aber wie begründet sich eigentlich die Zusammenschreibung in diesen Fällen?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 23.08.13

sich auf etwas fokussieren

Fokussiert man etwas oder fokussiert man sich auf etwas? Kann man sich denn überhaupt selbst fokussieren? Wir bringen Licht in die Anwendung des Ausdrucks »fokussieren«.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 21.06.13

Publika als Plural von Publikum?

Neben Substantiven wie »Ferien« oder »Leute«, die nur im Plural vorkommen, gibt es im Deutschen auch solche ohne Pluralform: »Ruhe« oder »Überfluss«. Auch das »Publikum« scheint es in der Mehrzahl nicht zu geben – oder doch?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 15.05.13

sich Beispiele[n] bedienen

Einige Verben werden mit Genitivobjekt verbunden: »sich eines Beispiels bedienen«, »der Opfer gedenken«. Speziell im Plural kann es dabei durchaus tückisch werden, wenn weder Artikel noch Attribut vorhanden sind …

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 25.04.13

aphrodisierend vs. aphrodisisch

Sucht man im Duden nach dem passenden Adjektiv zu Aphrodisiakum, wird man nur begrenzt fündig: Verzeichnet ist nur »aphrodisisch«, während man das ungleich häufiger vorkommende »aphrodisierend« vergeblich sucht. Wir fragten beim Duden nach, was es damit auf sich hat.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 04.04.13

gelikt, geliket oder geliked?

Speziell aus der Facebook-Welt verbreitet sich der Anglizismus »liken« auch im deutschen Netzjargon, wobei das Wort im engeren Sinn auf die »Gefällt mir«-Funktion der Plattform bezogen wird, im weiteren Sinn die Bedeutung »gut finden« hat.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 25.01.13

Koautor versus Coautor

Ko… hat die Bedeutung »zusammen; mit« und steht als Vorsilbe vor Begriffen wie Koautor. Aber kann man nicht genauso gut Coautor schreiben?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 16.11.12

80er Jahrgang oder 80er-Jahrgang?

Ist der 6er BMW ein 2012er-Modell oder ist der 6er-BMW ein 2012er Modell? Nicht immer lässt sich eindeutig entscheiden, ob man es mit einer Wortgruppe ohne Bindestrich oder einem Kompositum mit Bindestrich zu tun hat.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 23.07.12

in den Tag hinein leben / hineinleben

Im Duden – Das große Wörterbuch der deutschen Sprache findet man »(sich) hineinleben« als reflexives Verb im Sinne von »sich (irgendwo; in etwas) einleben«. Doch wie sieht es mit der Wendung »in den Tag hinein leben« im Sinne von »leichtfertig dahinleben« aus? Muss auch dort nicht hineinleben zusammengeschrieben werden? In den Wörterbüchern findet man hierzu widersprüchliche Angaben.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 11.05.12

selbst oder selber

Nicht immer ist die Trennlinie, ob ein Wort der Standard- oder der Umgangssprache zuzuordnen ist, klar zu ziehen. Im Falle von selbst oder selber findet man oft unterschiedslos beide Varianten des Pronomens. Grund genug, einmal nachzufragen, wie es um die Umgangssprachlichkeit von selber mittlerweile bestellt ist.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 15.12.11

dahinterher sein

Speziell dem eher alltäglichen Sprachgebrauch sind manche Adverbien zuzuordnen, die de facto nur in bestimmten Wendungen vorkommen. Hierzu gehört auch »dahinterher«, was in exakt dieser Schreibung im Duden steht. Aber sind hier nicht auch andere Schreibweisen denkbar?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 08.11.11

Ist statt »o. k.« auch »ok« okay?

Das Kürzel o. k. alias okay kann sehr vielseitig als Adverb oder in Großschreibung auch als Substantiv eingesetzt werden: Zu etwas sein Okay geben ist eben griffiger als sein Einverständnis geben. Mehr Griffigkeit fordert die Sprachgemeinschaft offenbar auch von der Kurzform: Gegenüber dem simplen ok tritt die Duden-Schreibweise o. k. zunehmend zurück.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 19.10.11

der oder das Doppelpack

Je nach Bedeutung unterscheidet man im Deutschen zwischen der Pack und das Pack: Während die maskuline Form der Pack kurz etwas Gepacktes, ein Bündel bzw. eine Verpackungseinheit aus mehreren Elementen bezeichnet, handelt es sich bei das Pack um eine grob herabsetzende Bezeichnung für eine Personengruppe im Sinne von »Pöbel; Gesindel«. Aber lässt sich die Verwendung des Artikels wirklich so genau abgrenzen?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 17.10.11

psychedelisch versus psychodelisch

Grelle Farben, fließende Formen: Einst bezeichnete man mit psychedelisch die rauschhaften Vorstellungen nach Einnahme bewusstseinsverändernder Drogen, heute verwendet man den Begriff sehr viel allgemeiner auch in der Beschreibung von Kunst oder Musik. Wie aber sieht es mit der Schreibvariante »psychodelisch« aus – ist diese auch korrekt?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 12.04.11

die Von und Zus

Volkes Stimme ist um pauschale Bezeichnungen nicht verlegen, wenn es um abgegrenzte Gruppen geht. Finanziell sehr gut Gestellte werden gerne schon einmal als »die da oben« bezeichnet; und der Adel? Das sind »die Von und Zus«. Aber welche Schreibweise ist hier eigentlich korrekt?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 09.03.11

Goldmünzen und auch silberne

Die deutsche Sprache neigt zu einer gewissen Ökonomie. Bereits Gesagtes lässt man im Wiederholungsfall weg, was man in der Grammatik eine Ellipse nennt: Die schnellen Autos fahren links und die langsamen rechts. Jedoch kann man mit solchen Konstruktionen auch in orthografische und stilistische Zweifelsfälle stolpern – etwa, wenn Komposita ins Spiel kommen.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 18.02.11

3D versus 3-D

Eine Ziffer und ein Buchstabe sorgen für gute Laune bei den Kinobetreibern: »3-D«. Oder doch »3D«, wie es auf vielen Filmplakaten zu lesen ist? Wir haben bei Herrn Dr. Scholze-Stubenrecht nachgefragt, wie er diese weit verbreitete, aber vom Duden abweichende Schreibweise beurteilt.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 20.01.11

tieferlegen vs. tiefer legen

Die nicht immer ganz einfache Frage, ob man Verbzusammensetzungen getrennt oder zusammenschreibt, war schon mehrfach Thema dieser Rubrik. Diesmal erkundigten wir uns bei Herrn Dr. Scholze-Stubenrecht, ob man neben Autos auch Bahnhöfe »tieferlegen« kann.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 12.10.10

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Der Duden verzeichnet eine ganze Reihe von Bindestrichkomposita mit dem Bestandteil »und« wie die »Nacht-und-Nebel-Aktion«, die »Berg-und-Tal-Fahrt«, die »Gewinn-und-Verlust-Rechnung«, das »Katz-und-Maus-Spiel« oder die »Start-und-Lande-Bahn«. Nun trifft man allerdings auch sehr häufig die Schreibweisen »Nacht- und Nebelaktion« oder »Gewinn- und Verlustrechnung« an; letzterer Begriff steht sogar in ebendieser Schreibweise im Handelsgesetzbuch (HGB).

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 27.09.10

Aschewolke oder Aschenwolke?

Nicht selten sorgen aktuelle Ereignisse dafür, dass zuvor wenig geläufige Wörter plötzlich in aller Munde sind: so auch die »Aschewolke«. Aber könnte dieses Nachfolgephänomen eines Vulkanausbruchs nicht ebenso gut als »Aschenwolke« bezeichnet werden? Wir haben bei Herrn Dr. Scholze-Stubenrecht nachgefragt.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 26.04.10

des Für und Widers

Die deutsche Sprache ist reich an sogenannten Paarformeln wie etwa »Haus und Hof«, »Kind und Kegel« oder »Mann und Maus«. Und auch wenn man die Vor- und Nachteile einer Sache beleuchten will, spricht man gerne formelhaft vom »Für und Wider« oder vom »Pro und Kontra«. Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn man die letztgenannten Wendungen in den Genitiv oder gar in den Plural setzen will?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 26.03.10

Schwiegerfamilie

Häufig ist von der »Schwiegerfamilie« die Rede, wenn die Familie des Ehemanns respektive der Ehefrau bezeichnet werden soll. Nun kennt der Duden allerdings nur Schwiegereltern, Schwiegermutter, Schwiegervater, Schwiegertochter und Schwiegersohn. Spätestens beim »Schwiegerbruder« oder der »Schwiegerschwester« hört es auf, das sind bekanntlich Schwager und Schwägerin. Ferner gibt es den Ausdruck »(die) Schwieger« als veraltende Bezeichnung für die Schwiegermutter sowie »Schwägerschaft« zur Bezeichnung des verwandtschaftlichen Grades eines Schwagers oder einer Schwägerin.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 11.03.10

einzelne der großen Parteien

Beim Adjektiv »einzeln« ist der Duden recht eindeutig: Die Substantivierung wird großgeschrieben, etwa in Wendungen wie: jeder Einzelne ist verantwortlich, bis ins Einzelne geregelt, ins Einzelne gehen, vom Einzelnen aufs Ganze schließen. Allerdings ist in Duden Band 9 (»Richtiges und gutes Deutsch«) auch Folgendes zu lesen:

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 09.01.10

hintanstellen / hintenanstellen

Die deutsche Sprache verfügt über so manches Wortfragment, das nur in Zusammensetzungen zur Entfaltung kommt: So etwa »hintan«, das sich aus einem älteren »hindan(n)« für »von hier weg« entwickelt hat, aber schon früh als Zusammensetzung aus »hinten« und »an« empfunden wurde. In Verbverbindungen wie hintanbleiben, hintanstehen, hintansetzen, hintanstellen führt das Präfix ein eher verborgenes Schattendasein. Zumal man sich fragt, ob man für z. B. »hintanstellen« nicht ebenso gut »hintenanstellen« schreiben kann.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 27.10.09

EDV-basiert oder EDV-basierend?

Wenn A auf B basiert, kann man auch sagen: das auf B basierende A. Dennoch verzeichnen die Wörterbücher nicht etwa z. B. »netzwerkbasierend«, sondern »netzwerkbasiert« als Stichwort. Das auf B basierende A würde man also adjektivisch »das B-basierte A« nennen? Dr. Scholze-Stubenrecht bringt Licht in die besonders in der Fachwelt häufig anzutreffenden Adjektivbildungen mit »-basiert«.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 13.10.09

wehtun und guttun

In der alten Rechtschreibung schrieb man »weh tun« getrennt, aber »guttun« zusammen. Ab 1996 war es dann genau umgekehrt: Die Rechtschreibreform legte für »wehtun« Zusammenschreibung fest, sah bei »gut tun« hingegen Getrenntschreibung vor. Unterdessen sind die Schreibweisen »weh tun« (neben der empfohlenen Schreibweise »wehtun«) und »guttun« (nur so!) allerdings in den Duden zurückgekehrt. Dr. Scholze-Stubenrecht erklärt den feinen Unterschied.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 22.09.09

Der oder das Weblog?

Die Begriffe »Weblog« und »Blog« sind schon seit einiger Zeit im Duden verzeichnet, doch sind es Neutra oder Maskulina? Die Frage nach dem Genus wird bei beiden Einträgen salomonisch mit »das, auch der« beantwortet. Aber welche Form ist aktuell verbreiteter? Dr. Scholze-Stubenrecht gibt eine Einschätzung.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 31.08.09

Brenn-Nessel-Salat

Bekanntlich wurde die frühere Regel, dass unter bestimmten Voraussetzungen beim Aufeinandertreffen dreier Konsonanten der dritte entfällt, mit der Rechtschreibreform aufgehoben: Aus dem »Stilleben« wurde das »Stillleben«, aus der »Brennessel« die »Brennnessel«. Da daraus oft leseunfreundliche Verbindungen resultieren, ließen die Reformer in solchen Fällen ausdrücklich auch die Bindestrichschreibweise zu: »Still-Leben« oder »Brenn-Nessel«. Das trieb mich zur nachfolgenden Frage an Herrn Dr. Scholze-Stubenrecht.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 27.08.09

alles stehen und liegen lassen

Schon seit mehreren Jahren pflege ich eine E-Mail-Korrespondenz mit Herrn Dr. Scholze-Stubenrecht, dem stellvertretenden Leiter der Dudenredaktion, in der es hauptsächlich um Zweifelsfälle rund um die Orthografie und Grammatik der deutschen Sprache geht. So ist häufig bei Verbindungen aus Verb + Verb mit »bleiben« oder »lassen« die Abgrenzung ein Problem, ob eine wörtliche oder eine übertragene Bedeutung vorliegt – in letzterem Fall kann die Verbverbindung auch zusammengeschrieben werden.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 25.08.09

von überallher / von überall her

Nicht jede Schreibweise ist auf das Genaueste festgelegt: Ob Tiere von überall herkommen oder von überallher kommen, ist eher eine Frage des Standpunkts als der Rechtschreibung.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 13.03.08